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(05.02.04 09:05)
Since humans are more pliable than computers, it can be easier to make a human fit the computer's limitations than to design the computer to fit the human's needs. When that happens, the human becomes a prisoner trapped by the computer rather than be liberated by it. - Karla Jennings
Das Entwerfen von menschlichen oder sollte ich sagen menschenwürdigen Benutzerschnittstellen ist eine schwierige und anspruchsvolle Aufgabe. Wie das Testen fristet der Benutzerschnittstellen-Entwurf jedoch meist ein Nischendasein und beschränkt sich oft auf die Auswahl und das Zeichnen von hübschen Bildchen, damit die Symbolleisten einer Anwendung auch etwas hermachen. Und selbst Anwendungen, die über eine sorgfältig entworfene Benutzerschnittstelle verfügen, tragen den Funken des Desasters in Form von konfigurierbaren Symbolleisten, Menus und Layouts in sich; die volle Konfigurierbarkeit der Oberfläche durch den Benutzer ist weit davon entfernt, ein Feature zu sein, das die Bedienerfreundlichkeit wirklich erhöht.
Die folgenden Punkte scheinen mir wichtig, damit wir zu menschlichen Benutzerschnittstellen gelangen können:
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Gemäss dem Dependency Inversion Principle (DIP) kann die Benutzerschnittstelle als "higher Level Policy" angesehen werden, die Anforderungen an die darunter liegende Business-Schicht stellt. |
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Daraus leitet sich die Forderung nach verhaltensvollständigen Business-Objekten ab, die alle relevanten Metainformationen zur Verfügung stellen, damit die Benutzerschnittstelle in den Hintergrund treten kann, indem sie die direkte Manipulation von Objekten (Objekt auswählen und manipulieren) erlaubt; siehe hierzu auch Das vergessene Versprechen in der Rubrik denkmal!. |
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Wir müssen uns fragen, ob herkömmliche Anwendungsentwickler die geeigneten Fachkräfte sind, um solche Benutzerschnittstellen zu entwerfen. Meist fehlt diesen Personen nämlich der nötige psychologische Hintergrund, um diese Aufgabe professionel erledigen zu können. |
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