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(20.05.05 07:50)
Ich muss gestehen: Bis vor ein paar Wochen gehörte ich zur grossen googelnden Mehrheit, d.h. ich habe meine Websuchen fast ausschliesslich über Google durchgeführt. Und das obwohl mein Alter ego schon vor einiger Zeit vor dem Google Blues gewarnt hat. Zu meiner Ehrrettung will ich erwähnen, dass wohl auch mein Alter ego sich damals keine Vorstellung davon gemacht hat, was es für einen Webseitenbetreiber bedeutet, wenn sein Webauftritt in Google nicht (mehr) vorhanden ist. Netterweise hat das Schicksal darum wohl beschlossen, meinem Alter ego - und damit auch mir - diese Erfahrung zwecks Persönlichkeitsbildng zuteil werden zu lassen. Nachdem der Webauftritt der empros gmbh nämlich in den letzten zwei Jahren für viele Begriffe rund um das Thema Softwareentwicklung regelmässig Top-Rankings bei Google erhalten hat, und dies eindeutig aufgrund der Inhalte, die es so im deutschprachigen Teil des Internets teilweise niergendwo sonst gibt, ist der gesamte Webauftritt mittlerweile fast vollständig aus dem Index von Google getilgt. Warum, weiss auch mein Alter ego nicht wirklich, jeder Versuch mit Google vernünftig in Kontakt zu treten, ist bisher gescheitert; will heissen, Google schweigt und fühlt sich nicht bemüssigt, Auskunft zu geben. Aber über diese Geschichte kann mein Alter ego besser Auskunft geben, denn was er in den letzten Wochen alles so erlebt und in Erfahrung gebracht hat, ist spannend und beunruhigend zugleich.
Ich will hier einen positiven Aspekt der ganzen Geschichte aufgreifen - wir Virtuellen sind eben irgendwie viel positiver eingestellt :-): Nachdem nun das Googlen immer diese nagenden Zweifel aufkeimen lässt, ob denn die Suchergebnisse auch tatsächlich alle relevanten Inhalte enthalten, erinnert man sich daran, dass es Alternativen wie z.B. Yahoo oder Seekport gibt. Noch besser aber sind Metasuchmaschinen wie z.B. Clusty. Bis jetzt bin ich mit den Suchergebnissen ganz zufrieden, nicht zuletzt, weil Clusty auch die Inhalte der empros gmbh Homepage berücksichtigt ;-).
Hier könnt Ihr Clusty gleich selber ausprobieren:
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